Industriekauffrau/-mann

Industriekaufleute_1Die Berufsschule im Bereich Wirtschaft wird von Schülern besucht, die im dualen Bildungssystem einen kaufmännischen Ausbildungsvertrag abge-schlossen haben.  Die Ausbildung erfolgt nach der Lernfeldkonzeption im Sinne einer ganzheitlichen und handlungsorientierten Ausbildung. Nach Abschluss eines Ausbildungsabschnitts soll der Aus-zubildende berufliche Handlungsabläufe verstehen. Lernen in Lernfeldern geht über die Vermittlung der reinen Fachkompetenz hinaus und berücksichtigt verstärkt die überfachlichen Kompetenzen Personal-, Sozial- und Methoden-kompetenz.  In den Lernfeldern werden Themenstellungen aus der Betriebswirtschaft, dem Rechnungswesen und der Volkswirtschaft aufgegriffen, wobei innerhalb eines Lernfelds einer dieser Bereiche besonders stark ausgeprägt ist. Die Auszubildenden erfahren Geschäftsprozesse abzubilden und zu verstehen. So lernen sie Kundenaufträge zu bearbeiten, die Produktions-, Beschaffungs- und Absatzprozesse zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren, Geschäftsvorfälle zu erfassen und zu buchen, Kosten verursachungsgerecht zu verteilen und zu analysieren, einen Jahresabschluss zu erstellen und mittels Kennziffern auszuwerten. Neben der Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, ein KMK-Fremdsprachenzertifikat in Englisch als Zusatzqualifikation zu erwerben. Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist ein bundeseinheitlich geregeltes Sprachdiplom für die berufliche Bildung und endet mit einer Prüfung. Zusätzlich erhalten die Schülerinnen und Schüler Ergänzungsunterricht „Technik für Kaufleute“ mit Lerninhalten, die in enger Abstimmung mit dem dualen Partner abgestimmt sind.

Die Ausbildung dauert grundsätzlich drei Jahre. Auszubildende mit kaufmännischer Vorbildung können ein halbes Jahr Lehrzeitverkürzung, Abiturienten mit solider kaufmännischer Grundbildung und Absolventen des Berufskollegs II sogar ein Jahr Verkürzung der Ausbildungszeit erhalten.

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt mit dem betreffenden Anmeldeformular.